Brötchen selber machen ohne hefe

Sonntag, 20. Juli 2014
Schnelle Brötchen ohne Hefe
außerhalb von Raum und Zeit. Haha. Kennt ihr das? Normalerweise hat man immer einen strukturierten Tag. Aufstehen, arbeiten, Abendessen, ein bisschen PC, ein bisschen TV und der Tag ist meist fertig. aber im Urlaub ist das irgendwie anders. Man steht irgendwann auf <. mal früher und mal später. je nachdem wie die Nachbarn einen lassen. >und dann lebt man in den Tag. Tut was man will und lässt die Seele baumeln. herrlich! Genauso läuft Urlaub ab. Noch etwas was man vor sich herschiebt: Einkaufen! Reicht doch noch morgen, oder? Ja klar. Und so kam es dann heute, dass wir Sonntags ohne Brötchen da standen. Wir haben doch noch Toast sagt der Mann. Okay. Toast geht auch mal. Ein Blick in den Toast sagte uns dann aber auch, dass es keinen Toast gibt. Der hat wohl die feucht-heißen Tage auch nicht sonderlich gut überstanden und vor dem Mindesthaltbarkeistsdatum einfach aufgegeben. Ähm. Der Frühstückstisch also schon gedeckt und kein Brötchen oder ähnliches im Haus. Nicht mal Knäcke!
1 Pck. Backpulver
1 gehäufter TL Salz
300 ml lauwarmes Wasser
Kommentare:
Ach ich muss jetzt endlich auch mal selber Brötchen backen, deine sehen so lecker aus und schwer ist es ja eigentlich auch nicht. Ich muss endlich meinen Schweinehund überwinden;) Danke für die Anregung!
Die sehen aber gut aus. Ich liebe Dinkelbrötchen, aber zum selber fehlt mir leider grad die Zeit.
Ja aber die oben gehen doch wirklich ruckzuck! Zusammengemischt in 5 Minuten :)
Ha, auf dem 1.Bild sieht das untere rechte Brötchen wie ein Igel aus :-)
Frisch gebackene Brötchen zum Frühstück sind echt was Tolles.
Könnte ich eigentlich auch mal wieder machen.

Ich habe schon mal überlegt statt hefe Natron zu nehmen, bisher aber immer gelesen das es nicht gelingen würde. Deine Brötchen sehen aber sehr gelungen aus, also traue ich mich da auch ran :)
Ich verwende sehr gerne Dinkelmehl zum Backen und da ich gerade frische Hefe nicht gut vertrage, ist das mit dem Backpulver für mich DIE Lösung. Dein Rezept werde ich mir abspeichern, wie schon so einige hier in meiner Blogliste, das ist bald ein virtuelles Kochbuch, haha :) eine schöne neue Woche Dir!

Ach ja, dieses Urlaubs-Phänomen kenne ich ebenfalls nur zu gut ;-) Nur dass es bei mir dann einfach auf mein Müsli hinausläuft.
Doch dank deinem Rezept werde ich dann ja doch mal schnell Brötchen zaubern können - perfekt, danke!
Das sieht super aus, ich hätte nicht gedacht, dass Brötchen so schön ohne Hefe aufgehen!!
Danke für das tolle Rezept!
Das ist ja mal eine tolle Idee. Die lange Wartezeit hält mich meist ab, frische Brötchen zu backen. Aber diese sind für mich Ungeduldige perfekt.

Uhh. das klingt nach etwas, was auch mir total einfach hätte passieren können. mal eben das Einkaufen vergessen und dann am Sonntag doof schauen. tja.
Gut, wenn man sich zu helfen weiß! ;)

Wow die sehen super aus :)

Wow..die sehen soo gut aus! Das Rezept ist schon notiert und wird definitiv nachgebacken! LG Aida

Meinst du, das ist auch mit einer glutenfreien Mehlmischung machbar?
Mmmhh, die sehen SO lecker aus! Werde ich morgen zum Wochenendsfrühstück direkt mal nachbacken. Danke für die Inspiration!

super - genau nach so einem ruck-zuck-rezept habe ich gesucht. meine tochter isst keinen weizen mehr und dinkelbrötchen zum aufbacken sind total rar - sogar beim bäcker gibt es kaum welche.
du hast mir das wochenende gerettet *lach* danke
ach wie hab ich mich gefreut, ein Rezept für Brötchen ohne Hefe zu finden und dachte mir "Juhu, das werd ich gleich mal ausprobieren!" Gesagt, getan, die Brötchen waren auch sehr schnell angerührt und fertig, aber vom Ergebnis wurde ich völlig enttäuscht. Schmecken tun sie einfach nur nach Backpulver, ich konnte nicht mal eines davon runterkriegen. :(
Ich weiß nicht, ob ich etwas falsch gemacht habe, hab eigentlich alles genau nach Rezept gemacht. Sehr schade.
Liebe Grüße und ich bin jetzt eh nicht wütend oder so, wollte nur mitteilen, dass die Brötchen bei mir nichts geworden sind,

Liebe Benni, vielen Dank für Deine ehrliche Meinung. Das obige Rezept ist allerdings eine Notlösung und wird wohl keinen Preis für den besten Bäckergeschmack gewinnen. Ich fand sie geschmacklich allerdings okay und einen Backpulvergeschmack hatte ich gar nicht.
Brot ohne Hefe (71)
Hier gibt es Rezepte für Brot mit Backpulver und andere Rezepte für Brötchen und Brot ohne frische Hefe/Trockenhefe.
Beliebte Rezepte für Brot ohne Hefe
Englisches Rosmarinbrot ohne Hefe (Rosemary Soda Bread) ►
An dieses Brot kommt keine Hefe, sondern Backnatron und es ist schon in weniger als 1 Stunde fertig. Es schmeckt am besten noch warm mit Butter und Honig.
Rezept von: liam
Irisches Sodabrot
An dieses Brot kommt außer Korinthen auch noch etwas Kümmel, was ganz großartig schmeckt. Wenn das Brot nicht mehr ganz so frisch ist, ist es getoastet weiterhin sehr gut. Das Rezepte ergibt 2 Laibe.
Ungesäuertes nahöstliches Fladenbrot (Lavash)
Lavash ist ein ungesäuertes Fladenbrot, das in Armenien, Iran und der Türkei gegessen wird. Es wird im sehr heißen Backofen gebacken und eignet sich sehr gut zum Füllen mit Salat, Fleisch oder anderen Leckereien.
Rezept von: SALLYCOOKS
Süßes indisches Fladenbrot (Roti)
Seit vielen, vielen Jahren ist das ein Lieblingsgericht meiner Familie. Ein knuspriger und süßer Fladen, in einer flachen Pfanne gebacken. Einfach lecker, jeder in meiner Familie liebt es! Probieren sie es!
Rezept von: ABSAAR
Es gibt doch nicht Schöneres, als am Morgen durch den Geruch von frischgebackenem Brot geweckt zu werden… Doch! Wenn noch Zimt mit ins Spiel hinzukommt, wie bei diesem duftenden Zimtbrot!
Joghurt – Brötchen ohne Hefe

Joghurt – Brötchen ohne Hefe

Joghurt – Brötchen ohne Hefe
Mir passiert es öfter mal, dass ich morgens kein Brot oder Brötchen vorrätig habe. Ich backe also sehr häufig früh morgens ein paar Brötchen. Umso besser, wenn sie dann auch noch schnell zubereitet sind. 5 Min. Teig kneten und 30 Min. backen, fertig! Bis ich beim Bäcker bin, in der Schlange stehe, meine Bestellung aufgebe und wieder zurück fahre, vergeht sicherlich die gleiche Zeit. Also lieber selber machen. Da weiß ich immer was drin ist. Sojajoghurts scheinen einen unterschiedlichen Wassergehalt zu haben, also je nachdem, welche Marke du bevorzugst.Der Teig darf noch etwas klebrig sein, aber wenn er sich nicht formen lässt, weil er zu weich ist, dann gib noch etwas Mehl dazu.
Zutaten für 5 Stück:
250 g Sojajoghurt
1/2 P. Backpulver
1 geh. TL Sojamehl
Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen 5 Brötchen formen, in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad Umluft 30 -35 Minuten backen.
Meine nächsten Kochkurstermine findest du hier http://kochkursvegan.de/

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Hier auf meinem Blog findest du eine Vielzahl an Rezepten, Anregungen, Küchentipps und wissenswerten Beiträgen zur veganen Ernährung. Ich veröffentliche im Schnitt 1-2 neue Beiträge pro Woche und halte meinen Blog immer aktuell.
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Kommentar über Joghurt – Brötchen ohne Hefe
Muss man die vorher einschneiden?
Schmeckt man den Sojageschmack stark heraus?
du musst die Brötchen nicht einschneiden, das ist nur für die Optik. Und den Sojageschmack merkst du auch nicht. Liebe Grüße Daniela
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Ein Super Blog, mit vielen tollen Rezepten. Ich komme immer wieder gerne auf deine Seite
Brötchen ohne Hefe selber backen - ein Rezept
Brötchen ohne Hefe backen: Das gelingt nicht nur schnell an einem Sonntagmorgen, sondern die Brötchen sind zudem frisch und lecker. Quark und Öl im Teig sorgen dafür.
- 4 Essl. Öl
- 1 Ei
- 1/2 Teel. Salz
- 125 g Quark
- 200 g Weizenmehl
- 1/2 Päckchen Backpulver (= 2 glatt gestrichene Teel.)
- 2 Essl. Wasser
- Sesam, Mohn, Kümmel oder grobes Salz zum Bestreuen
Quark und Öl ersetzen bei dieser Brötchenvariante für Ungeduldige die Hefe, die längere Garzeiten erfordert. Diese Brötchen gelingen auch noch am Sonntagmorgen oder wenn überraschend Gäste kommen, denn sie brauchen - im Gegensatz zu Hefeprodukten - nicht gehen. Und besonders dekorativ werden die Brötchen, wenn man Sie mit Gewürzen bestreut und in eine Springform als Partyrad setzt.
So backen Sie Brötchen ohne Hefe
- Zunächst verquirlen Sie Öl, Ei, Salz und Quark miteinander.
Selbstgemacht Brötchen - fast jeder möchte sie auf dem Frühstückstisch haben. Sie …
Joghurt – Brötchen ohne Hefe

Joghurt – Brötchen ohne Hefe

Joghurt – Brötchen ohne Hefe
Mir passiert es öfter mal, dass ich morgens kein Brot oder Brötchen vorrätig habe. Ich backe also sehr häufig früh morgens ein paar Brötchen. Umso besser, wenn sie dann auch noch schnell zubereitet sind. 5 Min. Teig kneten und 30 Min. backen, fertig! Bis ich beim Bäcker bin, in der Schlange stehe, meine Bestellung aufgebe und wieder zurück fahre, vergeht sicherlich die gleiche Zeit. Also lieber selber machen. Da weiß ich immer was drin ist. Sojajoghurts scheinen einen unterschiedlichen Wassergehalt zu haben, also je nachdem, welche Marke du bevorzugst.Der Teig darf noch etwas klebrig sein, aber wenn er sich nicht formen lässt, weil er zu weich ist, dann gib noch etwas Mehl dazu.
Zutaten für 5 Stück:
250 g Sojajoghurt
1/2 P. Backpulver
1 geh. TL Sojamehl
Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen 5 Brötchen formen, in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad Umluft 30 -35 Minuten backen.
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Kommentar über Joghurt – Brötchen ohne Hefe
Muss man die vorher einschneiden?
Schmeckt man den Sojageschmack stark heraus?
du musst die Brötchen nicht einschneiden, das ist nur für die Optik. Und den Sojageschmack merkst du auch nicht. Liebe Grüße Daniela
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Brot ohne Hefe
Hier gibt es Rezepte für Brot mit Backpulver und andere Rezepte für Brötchen und Brot ohne frische Hefe/Trockenhefe.
71 Rezepte
Ich verwende für dieses Rezept immer Dinkelmehl. Wer keins hat, kann auch normales Weizenmehl nehmen. Die Äpfel müssen über Nacht in Rum und Zucker durchziehen. Das Apfelbrot auf jeden Fall im Kühlschrank aufbewahren, sonst schimmelt es schnell.
Pizzabrötchen aus Quark-Öl-Teig
Diese Pizzabrötchen aus Quark-Ölteig mache ich oft abends, wenn ich keine Zeit habe und trotzdem was richtiges backen will.
Bananen-Chai-Teekuchen
Dieser Teekuchen eignet sich wunderbar zur Verwertung reifer Bananen und ist mit Chai abgeschmeckt. Chai ist ein würziger indischer Tee, den man in vielen Supermärkten oder Teeläden kaufen kann.
Rezept von: GODGIFU
Bananenbrot für die Brotbackmaschine
Sind Ihnen die Bananen braun geworden? Dieses schnelle Bananenbrot schmeckt besonders gut mit überreifen Bananen und gelingt mit der Brotbackmaschine im Handumdrehen.
Lockeres Maisbrot
Das ist ein lockeres und leicht süßes Brot, das ganz schnell zubereitet ist und einfach wunderbar zu Chili oder anderen deftigen Eintöpfen passt.
Australisches Damper Brot
Ein einfaches Brotrezept ohne Hefe. Das Rezept stammt aus der Zeit der Besiedlung Australiens und das Brot wurde ursprünglich über offenem Feuer gebacken.
Rezept von: Warren Lower
ein schnell gebackenes brot aus einer mischung von weizenmehl und maismehl. schmeckt lecker als beilage.
Bananen-Vollkornkuchen
Dieser Bananen-Vollkornkuchen ist einfach zu machen, lecker und gesund. Und die Nüsse verleihen ihm den richtigen Biss.
Rezept von: Gladys George
Irisches Sodabrot mit Rosinen
Irisches Sodabrot war mein erstes Brot – da es nicht mit Hefeteig gebacken wird, kann beim Backen nicht viel falsch geben. Es muss einige Stunden vor dem Verzehr durchziehen, damit es seinen vollen Geschmack entfalten kann.
Früchtebrot
Früchtebrot ist ein süßes, dunkles Brot mit eingebackenem Dörrobst. Es wird meist zu kleinen länglichen Laiben geformt, der Teig kann aber auch einfach in eine Kastenform gefüllt werden, wenn die Masse zu weich ist. Schön sieht es aus, wenn man es vor dem Backen noch mit weißen, ganzen Mandeln und Belegkirschen verziert. Ich backe jedes Jahr, wenn ich mit meiner Weihnachtsbäckerei beginne, als erstes das Früchtebrot, da es sehr lange haltbar ist.
Rezept: Die schnellsten Dinkel-Buchweizenbrötchen ohne Hefe aber mit viel Geschmack

Hallo, ihr Lieben!
Seit dem Umzug ist in meiner neuen Küche alles ein wenig provisorisch. Es gibt nur eine Küchenzeile und viel zu wenig Platz. Um mal Zahlen zu nennen: in etwa die Hälfte meines Bestandes (vor allem Backzubehör) harren schmählich in Umuzugskisten aus, die uns den Keller versperren. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wie oft ich schon treppauf, treppab irgendetwas gesucht habe. Vieles musste ich in den Schränken übereinander stapeln, räume ständig hin und her, fluche über mir entgegenfallende Dinge und es kam sogar schon vor, dass etwas zu Bruch ging. Ich meine, ich möchte ja irgendwann neues Geschirr, aber bitte nicht vorher noch auf Pappteller ausweichen müssen.
Jedenfalls ist dies derzeit keine Umgebung, um entspannt Brot zu backen. Die Liebe, die ich dazu entwickelt habe, verbietet es mir regelrecht, in diese Küche ein Brot zu setzen. Dennoch bin ich schwach geworden und habe meine Vorstätze – bis zur neuen Küche zu warten (das war eine romantische Vorstellung für mich :)) – innerhalb weniger Stunden über Bord geworfen. Für ein Rezept, das so ganz anders ist als die, nach denen ich bisher gebacken habe (die mit viel Zeit und Geduld, die mit fantastischem Geschmack belohnen). Ja, es beinhaltet sogar weder Sauerteig, noch Hefe und ich kann kaum glauben, dass ich es euch heute guten Gewissens vorstellen kann. Denn die Brötchen die dabei herauskommen sind wirklich gut. Und ich meine das im Sinne von wirklich verdammt gut!
Gefunden habe ich das Rezept bei Veronika vom wundervollen Blog Carrots for Claire, die in ihm über ihre gesunde Alltagsküche für sich und ihre kleine Familie schreibt. Als Mama einer kleinen Tochter ist es schön für mich zu lesen, wie sie ihrer Tochter (das ist Claire) gesundes Essen nahebringt und wie begeistert diese es zumeist aufnimmt. Wenn ihr mich auf Instagram verfolgt, ahnt ihr es bereits vielleicht; ich befinde mich derzeit in einem Umbruch meiner bisherigen Ernährung, die in erster Linie aus zuviel Fleisch, weißem Zucker und Weizenmehl bestand. Für mich, aber vor allem aus Liebe zu unserem wunderbaren Mottchen (das ist Emily), das mittlerweile begeistert mitisst, was Mama auf den Tisch bringt.
Bevor ich meiner Ernährungsumstellungen einen eigenen Post widme und euch von meinen bisherigen Erfahrungen erzähle, dürft ihr aber schon mal an meinen ersten Schritten teilhaben. Ich nehme euch sozusagen mit auf meiner Reise in ein gesünderes Leben, dessen Weg mit gesunden Zutaten und nährstoffreichen Gerichten gepflastert ist. In der Hoffnung, statt auf Verzicht auf Alternativen zu treffen, die mich langfristig glücklich machen. Ohne Weizenmehl, Industriezucker und mit wenig gutem Fleisch und natürlich Fisch.
Anfangen möchte ich mit diesem Rezept. Die Brötchen sind wirklich wahnsinnig schnell und kinderleicht zu machen, so schön variabel und richtig lecker. Ich habe sie bisher viermal und immer mit verschiedenen Mehlen und ihren Anteilen gebacken und jedes Mal sind sie richtig gut geworden. Emily hat sogar ohne Murren jeden Krümel der Kruste aufgegessen. Einen schöneren Dank an ein gelungenes Rezept kann es nicht geben!
Dinkel-Buchweizenbrötchen ohne Hefe aber mit viel Geschmack
Nach nur 5 Minuten Zubereitungszeit können die Brötchen ihren Siegeszug im Ofen beginnen, ehe sie ihm nach weiteren 25 heiß und duftend wieder entschlüpfen. Die verwendeten Mehle können nach Belieben ausgetauscht werden, sogar glutenfreie Varianten sind möglich. Oder es kommen einfach ein paar leckere Extras, wie die angeschmorten roten Zwiebeln, die ich für das Foto ausprobiert habe, in den Teig hinein. Die feuchte, saftige Krume macht sie zum idealen Suppenbegleiter, aber auch mit Belag zum Frühstück oder Abendbrot sind sie wirklich empfehlenswert!
Noch schneller gelingen sie übrigens, wenn ihr die Mehl-Backpulver-Mischung portionsweise auf Vorrat anrührt. So kann die Küchenwaage im Schrank bleiben.
200 g Magerquark (aus Kuh – oder Schafsmilch)
50 ml lauwarmes Wasser
1 TL Weinsteinbackpulver
Körner und/oder Saaten zum Bestreuen
* zum Beispiel: 200 g Dinkel-Vollkorn-Mehl, 50 g Buchweizenmehl; oder 150 g Dinkelmehl (630), 50 g Buchweizenmehl, 50 g Teffmehl; oder 250 g Dinkelmehl (630); oder 250 g Buchweizenmehl (glutenfreie Variante); auch eine Mischung aus Buchweizen- und Teffmehl ist denkbar
Den Ofen auf 180° C (Umluft) vorheizen. Das Backblech herausnehmen und mit Backpapier auslegen.
Den Magerquark, das Ei, Wasser und Salz mit einem Schneebesen zusammenrühren. An dieser Stelle können weitere Zutaten wie geschmorte Zwiebeln, fein gehackte Kräuter oder getrocknete Tomaten und Oliven hinzugegeben werden. Anschließend die Mehle und das Backpulver obenauf geben und erst vorsichtig – aber gründlich – vermischen, bevor der endgültige Teig geknetet wird. Je nachdem, welche Mehlvariante ihr wählt, kann er etwas klebrig sein. Dann formt ihr ihn einfach mit leicht angefeuchteten Händen zu flachen Brötchen.
Die Brötchen auf das vorbereitete Backblech geben und für 20 bis 25 Minuten backen. Anschließend auf ein Kuchengitter zum Auskühlen geben.
Ich würde mich freuen, wenn ich euch Lust gemacht habe, das Rezept einmal zu probieren. Meldet euch dann doch mal, wie sie waren!

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Ich bin Hauptstadtmädchen durch und durch, Mama der tollsten Kinder und Frau an der Seite des besten Mannes weit und breit. Und damit Köchin der härtesten Jury der Welt. Abseits der Küche war ich schon immer ein kreativer Kopf. Ich liebe Bücher und fantastische Welten, futtere (in der wenigen Freizeit) Serien wie andere Popcorn (und nebenbei die eine oder andere selbstgemachte Nascherei), reise und bin gern unter Menschen. Manchmal shoppe ich dabei. Und zur Entspannung wackele ich hin und wieder mit dem Fuß.
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12 Kommentare
Liselotte Zucker
Hach, die sehen einfach großartig und zum Reinbeißen aus!
Muss ich unbedingt sofort ausprobieren diese Woche <3!
Hab einen wundervollen und zuckersüßen Start in die neue Woche, du tolles Kochfrollein 🙂
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Kochmädchen
So ein lieber Kommentar von dir! Das freut mich aber, dass dir die Brötchen so gut gefallen und hoffe, dass du sie probierst. Sie sind wirklich zu gut! Melde dich doch dann mal, ja!?
Schokohimmel
Wow, hast du einen wunderschönen Blog! Und diese Brötchen… hätte ich jetzt gern ;-). Schickst du mir was rüber? *lieb.guck*
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Kochmädchen
Aber sehr gerne! 😉 Lieben Dank für dein Lob und viele Grüße!
Hi, habe heute die Brötchen nachgebacken.
Sie schmecken sehr lecker :)) habe den Teig mit Dinkel- Teff- und Buchweizenmehl gemacht.
Das einzige was mich gestört hat war, dass der Teig beim formen ziemlich klebrig war Und die fertig gebackenen Brötchen haben am Backpapier geklebt hab sie nicht gut abbekommen :/ benutzt du Backpapier?
Danke für das Rezept und liebe Grüße.
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ich freu mich, dass es die leckeren Brötchen bei dir auf den (Frühstücks?-)Tisch geschafft haben. 🙂 Der Teig ist kann wirklich klebrig sein, was mit angefeuchteten Händen aber gut zu bändigen ist, am Backpapier jedoch haben die Brötchen bei mir nicht geklebt. Vielleicht lag es an deiner Mehl-Mischung? Probiere beim nächsten Mal ruhig mit anderen Mehlen, oder benutze eine Silikon-Backmatte.
vor ein paar Wochen sind die Brötchen auf meinem Pinterestboard gelandet und als ich heute Morgen keinen Elan hatte, um zum Bäcker zu pilgern hab ich mich daran erinnert.
Also bin ich mit dem Tablet in die Küche und hab mich sofort dran versucht.
Statt Quark hab ich Hüttenkäse genommen und das Ei musste leider fehlen, da ich keine mehr hatte. Aber die kleinen Brötchen sind trotzdem klasse geworden und haben mein Frühstück bereichert.
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danke für den Tipp, dass die Brötchen auch ohne Ei funktionieren. Unsere veganen Leser können den Milchquark dann einfach durch eine Soja-Alternative ersetzen und werden so auch glücklich. Ich freu mich, dass sie dir geschmeckt haben!
haben am Wochenende mal dein Rezept ausprobiert. Die Brötchen waren sehr lecker, aber leider wurden sie sehr flach,fest und innen noch relativ feucht.Haben die restlichen am nächsten Morgen getoastet.Wir wissen aber leider nicht genau was wir falsch gemacht haben.Als Mehl haben wir Dinkel und Buchweizen genommen.Hast du noch einen Tipp für uns?
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herzlichen Dank für’s Probieren und deine nette Rückmeldung! Habt ihr vielleicht zu viel Buchweizenmehl verwendet? Das Backpulver vergessen? Ich habe die Brötchen schon oft gemacht und bei mir sind sie immer schön aufgegangen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Brötchen bei zu viel „dunklem“ oder Vollkornmehl nicht mehr schön aufgehen. Vielleicht probiert ihr noch einmal ein anderes Mischverhältnis?
Hab mir die Brötchen heute morgen gebacken mit 75g Buchweizenmehl und 175g Dinkelvollkornmehl.
Sie sind super aufgegangen und innen schön kompakt geblieben.
Wird nächsten Sonntag wiederholt, dann aber mit etwas weniger Salz 😉
Danke, für das tolle Rezept!
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da hast du dir eines meiner liebsten Brötchenrezepte ausgesucht, lieben Dank dafür!
Lasst uns einen Kommentar da und wir freuen uns wie wild! :-) Cancel Reply
Über uns

Zwei Mamas stellen sich in ihren Küchen der härtesten Jury der Welt: ihren Familien. Täglich frisch, abwechslungsreich und nach Saison . und immer mit einer Prise Liebe! Mehr über uns .
Brötchen ohne Hefe selber backen - ein Rezept
Brötchen ohne Hefe backen: Das gelingt nicht nur schnell an einem Sonntagmorgen, sondern die Brötchen sind zudem frisch und lecker. Quark und Öl im Teig sorgen dafür.
- 4 Essl. Öl
- 1 Ei
- 1/2 Teel. Salz
- 125 g Quark
- 200 g Weizenmehl
- 1/2 Päckchen Backpulver (= 2 glatt gestrichene Teel.)
- 2 Essl. Wasser
- Sesam, Mohn, Kümmel oder grobes Salz zum Bestreuen
Quark und Öl ersetzen bei dieser Brötchenvariante für Ungeduldige die Hefe, die längere Garzeiten erfordert. Diese Brötchen gelingen auch noch am Sonntagmorgen oder wenn überraschend Gäste kommen, denn sie brauchen - im Gegensatz zu Hefeprodukten - nicht gehen. Und besonders dekorativ werden die Brötchen, wenn man Sie mit Gewürzen bestreut und in eine Springform als Partyrad setzt.
So backen Sie Brötchen ohne Hefe
- Zunächst verquirlen Sie Öl, Ei, Salz und Quark miteinander.
Selbstgemacht Brötchen - fast jeder möchte sie auf dem Frühstückstisch haben. Sie …
Burger und Burger Brötchen OHNE Hefe ganz leicht selber machen!
Guten Abend ihr Lieben
Heute gab es zum Abendessen selbst gemachte Burger! Wir haben bisher die Brötchen immer nur gekauft und heute haben wir selber gebacken. Wir kaufen in Zukunft auch keine mehr, denn diese selbstgemachten Burger Brötchen sind nicht nur viel leckerer sondern auch um einiges gesünder.
Jetzt denkt ihr bestimmt: Es dauert viel länger welche selber zu machen. Da kann ich euch aber beruhigen. Wir haben sie nämlich OHNE Hefe zubereitet! Das heißt, sie können direkt in den Ofen ohne stundenlanges ruhen. Das Rezept eignet sich also auch perfekt, wenn man mal ganz spontan Heißhunger auf Burger bekommt .
1.Heizt den Backofen auf 180 Grad vor.
2. Verrührt das Ei, den Quark, die Milch und das Öl miteinander.
3. Vermischt Salz, Zucker, das Dinkel-Vollkornmehl, das Kartoffelmehl, die Flohsamenschalen und das Backpulver miteinender.
4. Gebt die Mehlmischung nun nach und nach dazu. Es entsteht ein sehr klebriger Teig.
5. Mehlt euch eure Finger ein und formt aus dem Teig 2 Kugeln.
6. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und drückt die Teigkugeln dort etwas platt.
7. Lasst die Burger Brötchen 20 Minuten backen. So sahen unsere aus . Der rechte ist etwas krüppelig .
Die Brötchen sind echt super lecker . Sie duften so gut und verleihen dem gesamten Burger einen unverwechselbaren frischen Geschmack!
Im Burger ist außerdem folgendes Gemüse:
Die 2,5 Buletten haben wir mit unserem Tefal Grill natürlich auch selbst zubereitet .
Dafür haben wir lediglich folgende Zutaten miteinander vermengt.
Auf unserem Grill waren die Patties innerhalb von 6 Minuten fertig. Ich kann euch den Tefal Grill herzlich empfehlen! Wir haben ihn so oft in Gebrauch und können auch Steaks, Fisch, Gemüse und so vieles mehr schnell mit ihm zubereiten. Auf Amazon könnt ihr ihn euch gerne mal ansehen. Hier ist der Link .
Nachdem sie fertig waren, haben wir jeweils noch eine Scheibe Butterkäse auf die Patties gelegt.
Schließlich wurde alles übereinander gestapelt und mit einem Holzstäbchen fixiert.
Probiert es mal aus und schreibt mir einen Kommentar wie es euch geschmeckt hat .
Ich würde mich sehr freuen
einen schönen Abend noch
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7 Replies to “Burger und Burger Brötchen OHNE Hefe ganz leicht selber machen!”
[…] Viel Spaß beim Rezepte suchen! In meinem Blog findet ihr übrigens auch viele Rezepte. Wie wäre es mit selbstgemachten Burgern und Burger Brötchen? […]
ohh die schauen wirklich toll aus liebe Ida!
ich müsste auch unbedingt mal wieder Burger machen – einfach ein tolles Abendessen 🙂
meinst du man kann das Rezept auch ohne Ei machen? dagegen bin ich nämlich allergisch.
danke für deinen Kommentar 🙂
Beim Hackfleisch dient das Ei lediglich zur Bindung also kannst du auch eine andere Flüssigkeit verwenden. Etwas Quark eignet sich beispielsweise ganz gut 🙂
Bei den Brötchen bin ich mir leider nicht ganz sicher :S Werde ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren und dir Bescheid geben 🙂
That looks sooooo great, love, love, love your wonderful blog. I´m from Bavaria and a 53 old grandmother. Thank you soooooo much for your ininoratsip,Jade
D’ahh, I dunno… Nichelle Nichols was OK, I guess, but I always dug Majel Barrett (Nurse Chapel), McCoy’s head nurse in sick bay. She was such a big, strong, tough-assed, no-bullshit-taking kind of woman, and that was such a turn-on for me. All the other women on the original Star Trek seemed like such girly-girls next to Nurse Chapel, a totally hard-assed broad.
Sogar als Fastvegetarier bekommt man bei dem Anblick Hunger.
Eine Frage: Kommen die Blüten mit in den Teig und inwiefern beeinflussen sie den Geschmack positiv? ❓
leider habe ich das noch nicht ausprobiert, aber du kannst ja mal beide Varianten ausprobieren und mitteilen welche besser ist :p
Sauerteig in 3 Stufen herstellen – Backen ohne Hefe – Alles ist bekömmlicher und bleibt länger frisch
Deutschlands Brote genießen einen ausgezeichneten Ruf, sind weltweit bekannt. Deutsche die im Ausland leben, haben es oft schwer, gutes Brot zu bekommen – Es sei denn, sie backen selbst. Aber selbst in Deutschland findet man immer seltener wirklich handwerklich, nach alten Rezepten und Traditionen hergestellte Brote!
In Auckland habe ich den deutschen Bäcker Olaf kennengelernt. Er stellt in seinem Betrieb „Olaf´s Artisan Bakery“ Backwaren von Hand ohne jegliche Zusätze her, bei Brot und Brötchen verzichtet er völlig auf Hefe. Da muss ich erst um den halben Erdball fliegen um so eine Bäckerei zu finden. Olaf hat mich darauf gebracht, dass man nicht nur aus Roggen, sondern auch aus Dinkel und Weizen Sauerteig herstellen kann. Das wollte ich auch versuchen.
Von meinem Roggenbrot mit Sauerteig weiß ich, dass das Brot ohne Hefe viel viel länger frisch und saftig bleibt als mit. Das soll also auch bei Dinkel- und Weizenbrot oder Brötchen funktionieren? Das macht es, und wie!
Richtig schwere Brötchen, bei denen 1-2 auf jeden Fall satt machen – anders als bei den aufgeblasenen Brötchen aus der Backfabrik – Backfarm – oder Backshop … Dort gibt es nur Illusionen von Brot oder Brötchen … Schau dir diese Doku über Brot an oder diese hier über die Herstellung von „billigen Brötchen“
Da ich dieses Experiment als absolut geglückt bezeichnen möchte, kommt hier für dich ein Basisrezept eines 3-Stufen Sauerteigs, den du so ganz leicht sowohl aus Roggen-, Weizen- oder Dinkelmehl herstellen kannst.
Ich habe leckere Brötchen mit Weizensauerteig und sehr schöne kleine Dinkelbrote mit Feigen und Walnüssen gebacken. Beide sind sehr knusprig und innen weich und saftig geworden.
Viel Spaß beim Ausprobieren .
Wissenswertes über den Sauerteig:
Sauerteig ist ein Backtriebmittel, dass vorwiegend für die Herstellung von Roggenbroten verwendet wird. Aber auch Brot aus Weizenmehl oder Dinkel schmeckt mit Sauerteig besser und wird viel verträglicher.
Im Mehl bereits enthaltene, natürliche Enzyme und Milchsäurebakterien bauen das enthaltene Gluten (Weizenkleber), andere Eiweiße und Zucker ab. Bei diesem Prozess entsteht Milchsäure und Kohlendioxid.
Parallel findet eine alkoholische Gärung über Hefen statt. Hefen sind ebenfalls bereits im Mehl und sogar in der Luft enthalten – es muss keine Hefe zugesetzt werden.
Vorteile der Verwendung von Sauerteig:
Er bewirkt eine angenehme gleichmäßige Porung der Krume, das Brot wird schön locker und leichter verdaulich. Durch die Milchsäure liefert er den typischen Geschmack und ein schmackhaftes Brotaroma.
Ein entscheidender Vorteil ist, dass Sauerteigbrote durch den langen Quellvorgang des Mehls das dabei aufgenommene Wasser wesentlich langsamer an die Umgebung abgeben, d.h. das Brot bleibt viel länger frisch und Zusatzstoffe unnötig!
Das Brot wird durch den Säuregehalt besser vor Schimmel geschützt und es sättigt wesentlich nachhaltiger, und ist durch die lange Fermentation viel bekömmlicher.
Natursauerteig wird von der Industrie praktisch nicht mehr verwendet, weil der Fermentationsprozess zu lange dauert und damit zu teuer würde. Es werden künstliche Enzyme eingesetzt, die alles regeln sollen. Selbst in (billigen) BIO-Broten wird oft nur noch „Sauerteigextrakt“ (nur der Geschmack) und Hefe zugesetzt, die natürliche Fermentation bleibt aus und das Brot ist somit schlechter bekömmlich. Es muss alles schnell gehen und billig sein… „Der Verbraucher möchte es so …“
Das Brot aus den Fabriken sieht also nur noch so aus wie ein Brot, und hat mit dem ursprünglichen „Brot backen“ nichts mehr zu tun. Wo kommen die ganzen Unverträglichkeiten nur her?
200 g BIO Weizen-, Roggen- oder Dinkelkörner
(WICHTIG: BIO= unbehandelt. )
Diese Dinge benötigst du außerdem:
für den Bereich +30°C
• Körner mit der Getreidemühle frisch mahlen oder im Bioladen mahlen lassen
• Backofen auf 50°C vorheizen, Thermometer hineinstellen
• Dann ausschalten und nur die Backofenlampe brennen lassen
• 50g Mehl mit 50 ml warmem Wasser vermischen, in eine kleine Dose geben und den Deckel lose auflegen und in den Backofen stellen
• Die Temperatur sollte zwischen 25°C und 29°C liegen – du kannst die Temperatur regeln in dem du die Ofentür ganz leicht öffnest
• Stufe 1: 24 Stunden gären lassen, es sollte danach schon säuerlich riechen und Blasen geben, wenn nicht, etwas Mehl und Wasser zugeben und weitere 24 Stunden gären lassen.
• Stufe 2: 50g Mehl und 50ml Wasser zugeben und weitere 24 Stunden gären lassen
• Stufe 3: 50g Mehl und 50ml Wasser zugeben und weitere 24 Stunden gären lassen
• Bitte nach jedem „Füttern“ in ein sauberes Gefäß mit Deckel umfüllen (am besten Kunststoff) – Sauberkeit der Werkzeuge und Dosen sowie die richtige Temperatur sind für das Gelingen sehr wichtig
• Verwende wegen der Säure keine metallenen Werkzeuge, Kunststoff ist das hygienischste
• Immer einen kleinen Rest als „Starterkultur“ aufheben und neu aktivieren – Eine Sauerteigkultur kann viele Jahrzehnte gepflegt werden und wird damit immer besser!
• Der Sauerteig ist nun fertig – du kannst ihn in einer sauberen kleinen Dose mit Deckel im kalten Bereich des Kühlschranks aufbewahren.
• Vor dem Backen mit den verbliebenen 50g Mehl und mit Wasser zum Aktivieren nochmal 24 Stunden gären lassen
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Rezept als PDF zum download:
30 Responses to Sauerteig in 3 Stufen herstellen – Backen ohne Hefe – Alles ist bekömmlicher und bleibt länger frisch
Hallo, nach dem 3.Versuch,ist mir heute das Brot am besten gelungen. Diesmal habe ich nicht so genau auf die Reifezeit geachtet. Ist nach jeder Zutaten-zugabe länger gewesen – hat sich bezahlt gemacht. Haferflocken anstatt 100 g Mehl machen sich recht gut und ein bisschen Gewürze.
herzlichen Glückwunsch! Die Herausforderung für das nächste Mal bleibt bestehen, denn je nach Zutateng- und Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit (Bedingungen draußen) verhält sich der Teig immer ein bisschen anders…
ich habe nach wirklich vielen Versuchen immer wieder unterschiedliche Ergebnisse. Aber immer lecker und genießbar ☺
Viel Erfolg weiterhin!! Und viele leckere Brote!
Hallo liebe Backfreunde,
wie lange kann man diesen Sauerteig eigentlich im Kühlschrank aufbewahren? Und wie ist das mit Buttermilch
statt mit Wasser?
Vielen Dank im Voraus!
Wenn du den Sauerteig in einer Plastikdose aufbewahrst und das Gefäß absolut sauber ist, kannst du den Sauerteig (aus Roggen) mehrere Wochen aufbewahren. Es sammelt sich oben dann etwas Flüssigkeit, die alkoholisch riecht, die kippst du dann einfach weg.
Bevor du ihn zum Backen verwendest, solltest du ihn „wiederbeleben“, dafür einmal mit Roggenmehl und warmem Wasser füttern und für 16-24 Stunden bei ca. 28°C stehen lassen. Dann wie gehabt verwenden.
Weizensauer ist nicht so lange haltbar, weil er nicht so stark säuert. Du kannst Sauerteig aber auch luftdicht, am besten vakuumiert portionsweise einfrieren und dann ebenfalls einmal wiederbeleben vor dem Backen.
Buttermilch als Flüssigkeit für Sauerteigansatz? Habe keine Erfahrung damit.
Kann ich den Sauerteig nur mit DinkelVOLLKORNmehl machen?
Ja klar, das geht auch!
Muss der Sauerteig 24 Stunden im Backofen bei angegebener Temperatur gären?
Ich habe eine ganz grundlegende Frage zum Sauerteig selbst ansetzen.
Ein nach Deinem Rezept in ein paar Tagen angesetzter Sauerteig wird ja pro Backen immer weniger. Wie genau fülle ich meinen ASG Bestand also immer wieder auf? Durch Zugabe des entnommenen ASG mit Mehl und Wasser und/oder durch Beimengung des neu entstandenen Vorteiges zum „alten“ ASG?
Einfach 50g vom angesetzten und gereiften Teig abnehmen und fürs nächste Mal aufbewahren, du benutzt das als Starterkultur!
ich habe beim Bäcker 500g Sauerteig bestellt. Nun weiß ich nicht mehr weiter. Ist Sauerteig und Anstellgut dasselbe? Was genau mache ich mit den 500g Sauerteig, wenn ich EIN Brot backen will? Ich wollte eigentlich 500g Roggenmehl und 500g Weizenmehl nehmen. Wieviel Sauerteig kommt dazu? 50g? Wenn ich den restlichen Sauerteig (450g) in den Kühlschrank stelle und das nächste Mal 50g herausnehme, verbleiben 400g. Und irgendwann ist der Sauerteig alle. Kurz vorher nehme ich 50g heraus (Antwort an kokki) und dann? Ich weiß, es klingt banal, aber ich verstehe das einfach nicht. Ich glaube, ich hole mir jedes Mal beim Bäcker 500g Sauerteig und verbrauche den nach und nach, dann brauche ich nichts anzusetzen oder als Starterkultur verwenden (wie geht das denn?) Ich komme mir richtig blöd vor, ich bin doch sonst nicht so begriffsstutzig.
hmmm … wusste nicht, dass es so schwierig zu verstehen ist.
Sauerteig und Anstellgut ist das gleiche… ich benötige eine geringe Menge davon um weiteren Sauerteig daraus herzustellen.
50g Anstellgut/Sauerteig (darin sind die guten Bakterien) + 300g Vollkornmehl + 250g Wasser + 24 Stunden bei 28°C reifen lassen = 600g frischer Sauerteig
Davon nimmst du wieder 50g „Anstellgut“ für´s nächste Mal, bleibt 550g Sauerteig zum Backen.
Für ein Kilo Mehl nehme ich ca. 300-400g Sauerteig (je nachdem wie sauer man es wünscht …)
hoffe dir ist geholfen 😉
Na prima, jetzt habe ich es verstanden, Danke!
Ich hatte das mit dem „Sauerteig zum selber herstellen“ durcheinandergebracht.
Übrigens hat mir der gute Bäcker 900 g Sauerteig gegeben und nur den Preis für 500 g verlangt. Ist doch nett.
Morgen nehme ich 400 g davon weg und dann wird gebacken! Ich habe einen Backofen mit Dampferzeuger und eigenem Brotbackprogramm. Hoffentlich wirds was. Die restlichen 500 g Sauerteig stelle ich in den Kühlschrank. Bevor er alle wird, nehme ich etwas davon weg und erzeuge wieder Sauerteig wie oben beschrieben. Oder ich hole ihn mir wieder beim Bäcker 🙂 Kostet ja nicht viel.
ich habe jetzt einen Sauerteig aus Dinkel-Vollkornmehl angesetzt.
Für den nächsten Sauerteig:
Kann ich die ca. 50 g übrig bleibenden Dinkel-Sauerteig auch mit einem Roggen- oder
Weizenmehl wieder anstellen. Oder muss ich bei dem Dinkelanstellgut bei Dinkel bleiben ?
Danke und liebe Grüße
Liebe Hella, ich habe mal deine Adresse nicht freigegeben in dem zweiten Kommentar von dir … !?
Zu deiner Frage: Ich habe das noch nicht versucht, habe immer sortenreine Sauerteige. Könnte aber trotzdem funktionieren, probier es einfach aus und poste mal dein Ergebnis!
ich lese seit ca. 3 Tagen über die Herstellung von Sauerteig, weil ich für meine Family Brot ohne all die ganzen Aromen, chem. Zusätze etc. haben möchte. Ich glaube auch das Prinzip verstanden zu haben. Allerdings habe ich noch keine Info gefunden wieviel Vollkornmehl (ich persönlich bin absoluter Dinkel-Fan) und Wasser man maximal bei einer Fütterung auf 50 g Anstellgut/Sauerteig geben darf. Und wenn man mehr Sauerteig haben möchte als mit diesem Maximum bei einer Fütterung zu erzielen ist, dann füttert man den Sauerteig doch einfach in mehreren Etappen, oder?
Vielen Dank und liebe Grüße
Nimm einfach soviel Wasser, dass ein dickflüssiger Teig entsteht. frisch gemahlene Vollkornmehle eignen sich am besten, mit Dinkel funktioniert es genauso. Eigentlich ganz einfach. Zur Sicherheit kann man bei den ersten Versuchen und ganz „frischem/neuem“ Sauerteig ein klitzekleines Stück Hefe mit zugeben (3-8 g je nach Jahreszeit, Winter mehr). Das hilft beim Aufgehen! Es sollte aber eigentlich auch ohne funktionieren, allerdings ist die Triebkraft bei einem schon lange gepflegten Sauerteig um ein Vielfaches höher!
Oha, da ist mir noch etwas eingefallen. Wenn man ein Brot mit 500 g Dinkelmehl backt (630, 1050 oder Vollkorn), wieviel Sauerteig muss man mindestens nehmen bzw. sollte man maximal nehmen?
Nochmals Danke und liebe Grüße 🙂
Ich nehme ca. ein Drittel der Mehlmenge. Also bei einem Kilo Mehl 300g Sauerteig. Mir passts so, je nachdem wieviel „Säure“ man im Brot möchte. Für ein Kilo Mehl benötigt man ca. 650ml Wasser. Da Sauerteig auch zur Hälfte aus Wasser besteht, muss man etwas weniger nehmen (ca. 580) oder mehr Mehl verwenden, bis es wieder passt mit der Teig-Konsistenz
JA, prima,ich backe unser Sauerteigbrot seit Jahren selber, aber Brötchen habe ich nur einmal probiert. Gibt es auch die Zutatenliste für die Sauerteigbrötchen die oben abgebildet sind?
Danke + Herzliche Grüße
Ja die „Links“ dorthin befinden sich im Eingangstext, einfach drauf klicken!
Und ich habe jetzt einen deutlichen Link unter den Bildern eingebaut 😉
Moin ihr Bäckers,
hier noch ein paar Tipps zum guten Gelingen:
1. Als sichere Starterkultur zum ansetzen jedweden Sauerteigs eignen sich alle milchsauren Produkte: Molke, Kefir, Joghurt aber eben auch Sauerkrautsaft oder sonstige, milchsauer vergorene Flüssigkeiten – Voraussetzung ist, das diese, in der Regel hausgemachten Produkte, lebendig sind und nicht sterilisiert.
2. Du kannst auch die Kanten oder trocken gewordene Reste Deines Lieblingssauerteigbrotes (am besten vom Bio-Bäcker) zerbröckeln, vermahlen und hast so eine annähernd unbegrenzt haltbare Starterkultur, ohne die Lagerungsprobleme feuchter Teige/Reste.
3. Das selbe gilt für die (an)getrockneten Teigreste in Deiner Backschüssel. Lass sie richtig trocknen, kratz sie zusammen und fülle sie in ein/e Schraubglas/Keksdose. Beim nächsten Teigansatz einfach dazugeben und zum Schluss die neuen Reste in der Backschüssel wieder trocknen.
4. Die zugesetzte Menge solcher Starterkultur ist relativ unerheblich, wie es überhaupt beim Brotbacken viel mehr aufs fühlen, sehen, schmecken ankommt, als auf exakte Rezepturen.
Gutes Gelingen wünscht,
hallo, ich würde gerne mit buchweizenmehl einen Sauerteig ansetzen, geht das auch? Und wenn ja gleiches Verfahren? Mein angesetzter Sauerteig hat nur die ersten 2 Tage blasen geschlagen und am 3. und 4. Tag gabs oben eine wässrige Schicht. Hab ich was falsch gemacht?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob das mit Buchweizenmehl auch funktioniert … Die wässrige Schicht entsteht, wenn sich das Mehl absetzt und sich das Wasser oben sammelt. Da eigentlich jeden Tag neues Mehl und Wasser zugegeben werden sollte, ist das eher ungewöhnlich, denn man sollte ja alles gut umrühren …
Kann ich das trotzdem benutzen?
Ich habs versucht, Brot ist nicht aufgegangen, mhm..
Habe meinem Ansatz selbstgemachten Joghurt zugegeben in der hoffnung er gärt nochmal..
Versuchen kann man es ja, nur ob es gelingt, kann ich nicht sagen. Ich habe außer Pfannkuchen, Galettes und Blinis noch nichts mit Buchweizenmehl gemacht, auf keinen Fall ein Brot ausprobiert … Ich würde mal die große Suchmaschinen benutzen, ob es irgendwo schon Erfolge in diese Richtung gibt.
Buchweizen, Amaranth, Reis usw. geht nur, wenn man zum Starten etwas Saures verwendet. Ich habe das schon (als komplett glutenfreie Variante) mit Wasserkristallen gemacht. Wasserkristalle sind Pilz- und Bakterienkulturen, die man sich z.B. im Internet bestellen kann. Man verwendet zum Starten des z.B. Buchweizensauerteigs ein paar Esslöffel der fertigen Wasserkristall-Flüssigkeit. Dann funktioniert das ziemlich gut. Etwas anderes zum Starten habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Falls man nichts zum Starten verwendet, dann vergammelt der Sauerteig nur.
ist es auch möglich den Sauerteigansatz im Winter auf der Heizung hinzubekommen? Dann muss der Ofen nicht 3 Tage lang laufen (ziemliche Energieverschwendung…)
Die Temperatur muss sich zwischen ca. 28 und 32 Grad bewegen, dann geht es auch unter den Bettdecke 😉



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